KAWECO SCHREIBGERÄTE

Kaweco Schreibgeräte

license to write - since 1883

KAWECO gehört zu den ältesten Marken der Branche. Seit über 125 Jahren sind die Schreibgeräte fester Bestandteil der High-Class-Sortimente. Bescheidenheit ist eine Tugend. Und Kaweco Schreibgeräte brillieren in dieser Disziplin. Unaufgeregt und zierlich im Auftreten offenbaren die Füllfederhalter und ihre Verwandten ihre innere Größe erst bei genauerem Hinsehen. Und das bereits in zweiter Generation. Schon in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts gehörte Kaweco zu den großen Namen der Branche, jedoch – obwohl niemals vergessen – wurde die Produktion zwischenzeitlich eingestellt. Seit 1995 werden Klassiker des Sortiments, an vorderster Stelle der achteckige Classic Sport, unter anderer Fahne wieder hergestellt. Erprobt in Form und Funktion, ausgereift in der Mechanik.

Mehr über die Historie erfahren:

KaWeCo entstand aus der 1883 gegründeten Heidelberger Federhalterfabrik. Aus ihr schufen die Kaufleute Heinrich Koch und Rudolph Weber gegen Ende des Jahrhunderts die Heidelberger Federhalter-Fabrik Koch, Weber & Co., die Heidelberg später zum Zentrum der deutschen Füllhalterindustrie machen sollte. Die Produktion begann mit den Füllhaltermarken „Kaweco“ und „Perkeo“, die dazu benötigten Federn bezog das Unternehmen zunächst von der Firma Morton aus den USA. Bei den Füllfederhaltern handelte es sich um Sicherheitshalter, bei denen die Feder zum Schreiben aus dem Schaft heraus- und nach Benutzung wieder hineingedreht wird. Kaweco dürfte der erste deutsche Produzent dieses Systems gewesen sein. Neben den Füllhaltern umfasste das Programm eine Vielzahl von Federhaltern, Füllbleistiften, Tinten, Füllflaschen, Lederetuis sowie einen der ersten Filz- und Röhrchenschreiber. Nach dem Ersten Weltkrieg begann das Unternehmen erfolgreich, eine eigene Produktion von Goldfedern aufzubauen, um sich vom amerikanischen Markt unabhängig zu machen. Die Inflation der 1920er Jahre brachte das mittlerweile als Aktiengesellschaft firmierende Unternehmen in Schwierigkeiten. Eine 1928 versuchte Sanierung schlug fehl, da der Firma nicht genügend Kapital zugeführt werden konnte. 1929 ging die Firma in Konkurs, obwohl die Auftragsbücher gut gefüllt waren und das Unternehmen 200 Mitarbeiter beschäftigte.